Rituale – jeder braucht sie, jeder hat Sie

Und wie ich finde, sind diese Rituale wichtig und gut.

Als mein Sohn klein war, gab es einige Rituale. Eines davon war es, vor dem schlafengehen eine Geschichte vor zu lesen. Und das ging so lange, bis er 7 Jahre alt wurde. Danach wurde aus dem vorlesen etwas gemeinsam Fernsehen zu gucken und danach ne Runde kuscheln. Und nicht zu vergessen, dass man in Papas Nähe auch besonders gut ins Land der Träume gelangt.

Wenn das dann der Fall war, war es allerdings auch jeden Abend eine Herausforderung aus dem Hochbett zu klettern. Und das ganze dann auch noch ohne Krach zu machen. Das gelang leider nicht immer. Aber Junior hatte meistens einen sehr festen Schlaf.

Die täglichen Rituale sind wichtig

Und auch ich habe mir ein Ritual angewöhnt. Und zwar ist es wirklich jeden Morgen dieselbe Reihenfolge. Raus aus dem Bett ( was mehr oder weniger gut klappt) ;-). Dann ab in die Küche. Den Stecker von meiner Lampe unter dem Küchenschrank in die Steckdose. Danach wird die Kaffeemaschine in Gang gesetzt. Es folgt der Gang zum Kühlschrank, aus dem dann alles was süß ist geholt wird. Weil morgens brauch ich es süß! Der Kaffee ist dann fertig und der Tisch ist auch gedeckt. Hingesetzt und dann wird sich ein süßes Toast bereitet.

Was ich auch morgens zu meinem Ritual brauche ist das Handy! Während des Frühstücks läuft nichts ohne mein Handy. Da wird dann erstmal Facebook durch gestöbert und danach eventuell noch etwas gespielt. Und nicht zu vergessen der ewige Blick zur Uhr. Aber trotzdem jeden Morgen schön.

Auch wöchentliche Rituale

Ein Ritual habe ich noch. Und zwar, habe ich einen sehr lieben Freund hier in meiner Stadt. Wir kennen uns schon über 20 Jahre. Seit einiger Zeit haben wir es uns zu einem Ritual gemacht,  einmal in der Woche gemeinsam zu frühstücken. Es ist so herrlich erfrischend. Wir erzählen über Gott und die Welt. Und merken manchmal gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Und unser Ritual ist es auch schon etwas geworden, in die gleiche Lokalität zu gehen. Die Bedienung kann sich schon an uns erinnern. Sie weiß schon, was wir frühstücken wollen. Einfach toll. Und es ist immer wieder Donnerstags. Außer heute, da haben wir mal eine kleine Ausnahme gemacht. Da wurde aus dem Frühstück, ein nachmittags treffen. Wir haben uns es richtig gut gehen lassen, bei Käsekuchen und Waffeln mit Kirschen und Sahne. Lecker wars! Ich danke dir mein lieber!! Und freue mich auf unser nächstes Treffen und mein sehr lieb gewonnenes „Ritual „