Rückblick auf 2015

Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit, um einmal zur Ruhe zu kommen. Dabei ist das Jahr 2015 ja beinahe vorbei und man kann schon einmal zurückblicken und ein kurzes Resümee ziehen.

Was war das doch für ein Jahr! Terror, Griechenland-Krise und Flüchtlingskrise gaben sich die Schlagzeilen in die Hand. Kaum einmal gab es über längere Zeit keine Horrornachrichten oder Nachrichten, die einen tief bewegten. Da fällt es auch schwer, einen Schwerpunkt zu finden.

Der Terror in Syrien verstärkt die Flüchtlingsströme

Aber natürlich sind manche Themen auch miteinander verbunden, so wie der Terror des IS in Syrien und die daraus resultierende Flüchtlingskrise. Aber auch die Gefahr des Terrors wird uns weiter beschäftigen. Das haben die Anschläge von Paris und die Bedrohung des Fußball Länderspiels in Hannover gezeigt.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie sicher können wir in Zeiten offener Grenzen noch leben? Wie viele Menschen werden noch kommen, und wie soll man das schaffen? Ein einfaches „Wir schaffen das!“ reicht nicht mehr aus. Es müssen Lösungen aufgezeigt werden. Wo sollen denn weitere hunderttausende Menschen unterkommen? Wo doch jetzt schon in allen größeren Städten der Wohnungsmarkt angespannt ist. Und neue Wohnungen zu bauen dauert mindestens 3 Jahre, wenn man die Schaffung von Bauland bis zur Fertigstellung rechnet. Wo sollen Studenten unterkommen, wenn es so gut wie keine Wohnungen mehr gibt?  Deutschland lebt aber von gut ausgebildetet Menschen.

Auch die Frage nach der Finanzierung wird bald ein Thema sein. In 2015 sollen für die Flüchtlinge 21 Milliarden Euro ausgegeben worden sein. Zum Vergleich: das Haushaltsbudget für Bildung und Forschung betrug nur 16 Milliarden Euro im Jahr 2015. Also, was für Kindergärten, Schulen, Universitäten und Forschungsinstitute ausgegeben wurde!!!

Auch 2016 wird also ein schwieriges Jahr mit vielen Herausforderungen werden. Man darf gespannt sein, wie die Politik auf diese Herausforderungen reagiert. Und ob sich die Bevölkerung weiter in der Meinungsbildung so radikal spaltet.